Pilgern für alle von Limburgerhof nach Schifferstadt

Die Pilgergruppe vor dem Start an der Bonifatiuskirche in Limburgerhof

Limburgerhof/Schifferstadt. Zum zweiten Mal nach 2021 trafen sich knapp dreißig Menschen mit und ohne Handicap zu „Pilgern für alle“. Inspiriert vom ersten barrierefreien Pilgerweg von Worms nach Frankreich sollte auch an diesem Samstag ein Teilabschnitt von etwa 7 km gegangen oder gerollt werden. Dieses Jahr haben gleich drei Kooperationspartner den Pilgertag geplant: Die Seelsorge für Menschen mit Behinderung, der DJK-Sportverband sowie die MS-Gruppe Schifferstadt. Außerdem hatten sich Pastoralreferentin Doris Heiner und Pastoralreferent Heiner Schmith Zeit genommen, um der Pilgergruppe die Kirchen in Limburgerhof und Schifferstadt näher zu bringen.

Der Tag stand unter dem Motto „Himmel und Erde“ – zunächst sah es so aus, als ob der Himmel für die Pilgerinnen und Pilger vor allem Regen vorgesehen hätte. Nach dem Startimpuls in der Kirche St. Bonifatius in Limburgerhof – zwischen Himmel und Erde ist der Horizont, und Pilgern heißt, den Horizont zu überschreiten – deutete sich eine Wetterbesserung an. Als die Gruppe im Park am Schlösschen die erste Station für eine Baum-Meditation einlegte, verzogen sich die dunklen Wolken und blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten die Gruppe von da an.

Nach einer weiteren Zwischenstation an der Mennonitenkirche in Kohlhof und regem Austausch auf dem Weg ging es entlang des Rehbachs am Ortsrand von Schifferstadt entlang. Nach einer kurzen Stippvisite an der Jakobuskirche gab es eine Bildmeditation und ein Abschlussgebet am Bürgerhaus.

Dort hatte die MS-Gruppe Schifferstadt alles für das leibliche Wohl vorbereitet, um die hungrige und durstige Pilgergruppe zu verpflegen. Bei Weck und Wurst und später bei Kaffee und Kuchen wurden schon erste Pläne für das nächste Jahr geschmiedet.